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Anstieg Spätgebärender vs. Rückgang natürlicher Fertilitätsreserve

In den letzten 40 Jahren hat sich das Durchschnittsalter der werdenden Mütter von 24 auf über 31 Jahre deutlich erhöht.

Durchschnittliches Alter der Mütter lebendgeborener Kinder Durchschnittliches Alter der Mütter lebendgeborener Kinder

Zeigt allein schon dieser statistische Mittelwert eine signifikante Entwicklung zur älter werdenden Mutter, verbirgt sich dahinter aber zusätzlich, daß insbesondere in der Altersgruppe der über 35-jährigen eine wesentlich stärkere Zunahme an werdenden Müttern zu verzeichnen ist (Quelle: Statist.Bundesamt).

So erfreulich - insbesondere auch aus gesellschaftlicher Sicht - die Entscheidungen der „älteren“ ( 35 +) Frauen für eine Schwangerschaft sein mag, so sollten sie jedoch rechtzeitig darüber aufgeklärt werden, daß ab dem 28. Lebensjahr eine sich deutlich beschleunigende Abnahme der natürlichen Fertilitätsreserve einsetzt.

Abnahme der Follikelzahl mit zunehmendem Alter Abnahme der Follikelzahl

Neben dem Rückgang der Anzahl der noch vorhandenen Eizellen, verändert sich allerdings leider auch die Qualität dieser nun schon 28 Jahre alten Eizellen. Das Chromosomenbild dieser spätausreifenden Eizellen ist teilweise schon durch Aneuploidie (d.h. es liegen Chromosomenbrüche oder Fehlverteilungen vor) beeinflußt und führt zur verminderten Befruchtungsfähigkeit.

Oder anders: Lange bevor menopausale Tendenzen/Symptome erkennbar werden, ist bereits der qualitative Rückgang der natürlichen Fertilitätsreserve durch chromosomale Veränderungen der Follikel verdeckt im Gang.